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Was hat das Sakral-Chakra mit Wasser und Emotionen zu tun?

 

Dieses 2. Chakra – das SAKRAL-Chakra  ist ganz eng mit dem Element Wasser und der Zahl 2 verbunden.

Wenn Ihr im Wurzel-Chakra zuerst einen Behälter kreiert habt, der für Ordnung, für die Erde, das Fundament, die Struktur steht, dann beginnt Ihr im Sakral-Chakra, diesen Behälter mit Wasser aufzufüllen.

 

Das bedeutet, Ihr seid in Bewegung, das Wasser weitet sich aus, Ihr weitet Euch aus. Und es fließt und genau das tut Ihr auch. Denn Ihr geht in Kontakt mit der Außenwelt – außerhalb Eures Stammes, Eurer Familie, in die Ihr inkarniert seid.

 

Ungefähr mit dem 7. Lebensjahr beginnt dieser Prozess und Ihr entwickelt Eure eigene Individualität und gestaltet sie mit. Ihr seid neugierig auf die Welt da draußen.

Es geht um Eure 2-er Beziehungen außerhalb der Familie, zu Klassenkameraden, Mitlernenden, Studienkollegen, zu Arbeitskollegen, Freunden, Chefs, Nachbarn usw.

Was bedeutet Vergnügen für Dich?

 

Hier im 2. Chakra spielen ebenso Eure Leidenschaft und Euer Vergnügen eine Rolle. Und gleichzeitig steht dieses Sakral-Chakra für das Thema Sexualität in der Form, die Du eingehst, wenn Du eine Beziehung eingehst.

 

Leider ist das Thema Sexualität in unserer Gesellschaft schwierig. Die Probleme sind immens und sind verbunden mit Angst, Scham und auch oft Wut. Worüber wird da diskutiert? Über Homosexualität, Kindesmissbrauch, Vergewaltigungen und Nacktheit. Doch das 2. Chakra steht für unser Vergnügen. Sexualität sollte uns als Erwachsene Vergnügen bereiten. Doch entweder wird das Thema vertuscht oder es geht in die andere extreme Richtung.

Das bedeutet leider auch, dass das Element Wasser in unserer Gesellschaft, in unserem Leben, überhaupt nicht im Gleichgewicht ist.

Wie steht es mit Deinem Verhältnis zum Vergnügen? Verbindest Du das Thema Sexualität mit Vergnügen? 

Wir haben ein Recht auf gefühle

 

Das Sakral-Chakra steht außerdem für unsere Gefühle, unsere Emotionen. Doch wie geht die Gesellschaft damit um? Gefühle werden niedergemacht, runtergespielt, mit Frauen (dem schwachen Geschlecht) in Verbindung gebracht. Z.B. wenn sich eine Frau mal wieder nicht unter Kontrolle hat mit ihren Gefühlen.

 

Doch wir haben ein Recht darauf, zu fühlen. Und das Recht, dass das, was wir dort fühlen, uns auch bewusst gemacht werden darf und wir dies wahrnehmen dürfen.

Ich darf mir meine Bedürfnisse bewusst machen und sie auch leben.

 

Wenn ich das nicht kann, reagiere ich instinktiv und habe meine Emotionen dann leider nicht mehr unter Kontrolle. Und was passiert dann? Dann überschwemmen wir andere mit unseren Gefühlen (denn wir selbst können sie ja nun nicht mehr kontrollieren). Mein Wasser fließt überall drüber hinweg und ich schaffe es nicht mehr, anderen ihre eigenen Gefühle zu erlauben.

 

Wasser steht als Symbol für unsere unbewussten Emotionen, unsere Bedürfnisse. Die Zahl 2 steht für den Dualismus, für Yin und Yang, für Licht und Schatten.

Schwächen im Wurzel-Chakra führen zu Schwächen im Sakral-Chakra

 

Doch wenn ich im Wurzel-Chakra nicht gelernt habe, auf meinen eigenen beiden Beinen zu stehen, dann komme ich automatisch in Abhängigkeiten.

Und dann beginne ich, im Sakral-Chakra zu kontrollieren und zu manipulieren.

 

 Ein Beispiel:

Wenn ich in einer Beziehung bleibe, weil mein Partner mir Sicherheit gibt und mich finanziell versorgt, doch ich liebe ihn gar nicht à dann ist dies ein Problem des Sakral-Chakras.

Oder:

Wenn ich selbst beginne, mich in Beziehungen in eigenartigen Machtspielen zu verlieren à dann ist dies ein Problem des Sakral-Chakras.  

 

Und alles nur, weil ich nicht genug an mich selbst glaube.

Mir fehlt der Glauben daran, dass ich meine eigene kreative Energie habe (Kreativität ist ein Schlüsselwort für dieses 2. Chakra). Und es fehlt der Glaube, dass diese kreative Energie durch mich durch fließt und mir Lösungen aufzeigt.

 

Status Quo oder das berühmte Mikado-Spiel

 

Doch was passiert stattdessen? Ich bleibe lieber in meinem Status Quo stecken und falle automatisch in die Probleme des 1. Chakras zurück. Ich möchte Sicherheit, dass ein Tag wie der andere ist, ohne Veränderung, wie beim Mikado spielen (um Himmels willen nur nicht dran wackeln). Und alles aus Angst, ich könnte all das verlieren, was ich mir bisher aufgebaut habe.

 

 

Doch das 2. Chakra steht für unsere Fähigkeit, wirklich auch mal Risiken einzugehen, bereit zu sein, unser Leben neu aufzubauen. Und hierbei spielt unsere Intuition eine wichtige Rolle. Zu verstehen, dass wir in Zyklen durchs Leben gehen. Zu erkennen, wann Veränderung ansteht, wann der Wind sich dreht, wann ich mich darauf vorbereiten darf. Leider verweilen dann viele in ihrer Angst und halten sich an etwas fest, was sie nicht mehr halten können. Das Ende eines Kapitels bedeutet immer auch ein Neubeginn eines neuen Kapitels.

Deswegen müssen die Erde und das Wasser gut miteinander arbeiten – so wie das 1. und 2. Chakra (Halt einerseits und Transformation und Bewegung andererseits).

Wie triffst Du deine Entscheidungen?

 

Außerdem gibt es im 2. Chakra auch genau den Teil von uns, mit dem wir Entscheidungen treffen. Die Zahl 2 steht ja auch für das eine oder das andere – für 2 Möglichkeiten. Und nun schau doch einmal, wie du deine Entscheidungen triffst. Aus Angst oder aus deinem festen Glauben heraus, dass Du es gut machen kannst?

 

 

Das Wurzel-Chakra steht also zusammengefasst für die Beziehung zu uns selbst (mit uns allein im Einklang sein).

Das Sakral-Chakra steht für die Fähigkeit, nicht zu kontrollieren, gesunde Beziehungen aufzubauen und für eine Partnerschaft, in der wir gut klar kommen

 

Wenn Du ganz viele AHA-Momente beim lesen hattest und nun das Gefühl hast, da kommst Du allein nicht weiter, DANN HOLE DIR HILFE.

Es ist niemals ein Zeichen von Schwäche, Hilfe anzunehmen, sondern ein Zeichen von Stärke!

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